Fritillaria: Glöckchen für den späten Frühling

Während Schneeglöckchen ein Vorbote des Frühlings sind, ist die Fritillaria mit ihren Blüten der Nachbote. Die Fritillaria gibt es in verschiedenen Arten, Formen und Farben. Sie wirken spielerisch im Garten, neben bekannten Frühlingszwiebeln wie der Tulpe oder der Hyazinthe. Man erkennt die Fritillaria an ihren hängenden Blumen, was manchmal jedoch schwierig ist. Einige Arten ähneln sich nämlich überhaupt nicht. Wir nehmen Sie mit auf Entdeckungsreise in alle Fritillaria-Arten und helfen Ihnen, diese im Herbst zu pflanzen.

Fritillaria-Arten

Die bekanntesten Fritillaria-Arten sind die Kaiserkrone (Fritillaria imperalis) und das Kiebitzei (Fritillaria meleagris).

  • Die Kaiserkrone erkennt man an den gelben oder orangefarbenen Blüten, die nach unten hängen. Manchmal befinden sich bis zu 12 Blumen an einem Stängel. An der Spitze des Stiels wächst ein grünes, spitzes Blatt. Sie haben einen relativ langen Stängel von etwa 60 bis 90 cm Deshalb eignen sie sich hervorragend sowohl für ein Beet als auch einen Blumentopf.
  • Das Kiebitzei hat im Gegensatz zur Kaiserkrone nur 1 bis 3 Blumen pro Stiel. Die Stängel sind ebenfalls viel kürzer, nur etwa 30 cm Die hübschen Blümchen hängen mit ihrem Kopf nach unten. Es scheint also so, als ob die Blume für den Stiel zu schwer ist. Pflanzen Sie sie im Rasen oder in einen schönen Ziertopf.

Die Fritillaria pflanzen

Die Fritillaria gehört zu den späten Frühjahrsblühern. Die Blumen blühen erst zwischen April und Mai. Pflanzen Sie die Zwiebel bereits im Herbst, genau wie Tulpe, Narzisse und Hyazinthe. Im Gegensatz zu diesen Zwiebeln hat die Fritillaria keine Haut um die Zwiebel, was sie anfälliger macht. Seien Sie daher besonders vorsichtig beim Pflanzen der Zwiebel und schützen Sie sie gut vor Kälte. Es ist wichtig, dass die Zwiebeln vor der ersten Frostperiode im Boden und abgedeckt sind.

Fritillarien lieben einen sonnigen Standort. Pflanzen Sie sie an einem Ort in der prallen Sonne oder im Halbschatten. Der Boden muss nährstoffreich und durchlässig sein. Beginnen Sie mit dem Lockern des Bodens und mischen Sie sie mit frischer Blumenerde, um die Fruchtbarkeit zu gewährleisten. Das Wasser muss gut abfließen können, um Wurzelfäule zu vermeiden. Danach wird die Zwiebel etwa dreimal so tief, wie die Zwiebel hoch ist, angesetzt. Füllen Sie die Löcher mit frischer Blumenerde auf und geben Sie genug Wasser. Die Zwiebeln sollten niemals zu trocken stehen, da dies dazu führen kann, dass sie nicht blühen.

Fritillaria eignen sich auch hervorragend für Blumentöpfe. Nehmen Sie einen Topf mit einem Loch im Boden oder machen Sie ein Loch. Decken Sie dieses Loch mit Topfscherben ab, damit sich keine Erde darin absetzt. Füllen Sie den Topf mit frischer Blumenerde und pflanzen Sie die Zwiebeln. Geben Sie genug Wasser, damit die Zwiebeln wurzeln können. Im Winter kann man die Töpfe bei Kälte hineinstellen.

Pflege

Die Fritillaria sind relativ einfach zu pflegen. Schutz vor Kälte im Winter ist sehr wichtig. Nehmen Sie nach dem Winter so schnell wie möglich die Luftpolsterfolie oder andere Abdeckmaterialien ab, damit die Zwiebeln richtig „atmen“ können. Geben Sie genug Wasser, ohne dass die Zwiebeln nasse Füße bekommen. Zu wenig Wasser kann zu Wachstumsstörungen führen, zu viel Wasser bewirkt Wurzelfäule. Nach dem Wurzeln gibt man ein wenig Dünger, um das Wachstum anzukurbeln. Schneiden Sie immer die Blüten ab, aber lassen Sie das Blatt hängen. Davon holt sich die Zwiebel zusätzliche Nahrung.

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