Bewässern im Sommer

Pflanzen und Gewächse bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Der Wasserfluss von den Wurzeln zu den Blättern transportiert die aufgenommenen Nährstoffe an die richtige Stelle. Deshalb ist ausreichend Wasser wichtig. Pflanzen erzeugen ihre benötigten Wachstumsstoffe. Über die Wurzeln wird Grundwasser (mit seinen Salzen) aufgenommen. Über die Blätter extrahiert die Pflanze Kohlensäure aus der Luft. Lesen Sie unten mehr zum Thema Bewässern .

Wasserbedarf

Die Wassermenge, die Pflanzen benötigen, ist je nach Gewächs, Wachstumsstadium und Sorte sehr unterschiedlich. Bitte beachten Sie, dass zu viel Wasser genauso schädlich sein kann wie zu wenig Wasser! So verursacht ein zu feuchter Boden Krankheiten und Pilze, und ein gesättigter Boden erstickt die Pflanze. Darüber hinaus ist eine umsichtige Wassernutzung auch noch gut für die Umwelt! Also genügend Gründe, mit Wasser sparsam umzugehen!

Wasser beim Pflanzen

Im Frühjahr und Anfang des Sommers kann man noch einige Pflanzen setzen. Wenn es in diesen Zeiten schon sehr heiß ist, müssen Sie Ihre neuen Pflanzen nach dem Pflanzen gut schützen. Vor dem Einpflanzen wird der Ballen kurz in ein Gefäß mit Wasser eingetaucht. So können die Wurzeln das Wasser direkt aufnehmen. Geben Sie unmittelbar nach dem Pflanzen von Sträuchern, Koniferen oder Bäumen etwas Wasser direkt an den Wurzeln. So bilden die feuchten Wurzeln leicht neue Haarwurzeln und die Pflanze wächst gut. In den ersten Wochen benötigen die Pflanzen oft mehr Wasser. Sprühen Sie also häufig.

Sprühen

In Zeiten extremer Hitze und Trockenheit müssen Sie Ihre Pflanzen häufiger gießen. Sie benötigen oft die doppelte Menge Wasser. Wir empfehlen Ihnen, morgens vor der Hitze und abends, wenn es etwas abgekühlt ist, Wasser zu geben. Wassertropfen wirken tagsüber wie eine Lupe. Dadurch können Brandflecken im Rasen, auf den Blüten und Blättern entstehen. Außerdem verdampft am Nachmittag (in der Sonne) das meiste Wasser direkt. Regelmäßige Besprühen am Nachmittag kann bei den Pflanzen zu einer Erkältung führen.

Hilfsmittel zum Sprühen

Um das Sprühen zu erleichtern und Ihre Gewächse bestmöglich mit Feuchtigkeit zu versorgen, gibt es (bekannte) Hilfsmittel:

  • Gießkanne. Praktisch für einen kleinen Garten! Beim Kauf auf das Format achten. Wählen Sie eine Gießkanne, die Sie noch anheben können, wenn sie gefüllt ist!
  • Gartenschlauch. Dieser spart Aufwand. Lagern Sie ihn am besten aufgerollt und im Schatten.
  • Brause. Dies ist der verstellbare „Duschkopf“ an einem ausziehbaren Schlauch. Die kompakte Größe der Brause macht sie ideal zum Bewässern auf Balkon oder Terrasse!

Keine Lust oder Zeit zum Sprühen? Dann schauen Sie sich unsere automatischen Bewässerungssysteme an.

Zusätzliche Tipps

  • Stellen Sie ein Gefäß mit Wasser neben die Pflanze, um die Luft dort feucht zu halten.
  • Sollten die Pflanzen doch noch zu viel unter dem hohen Sonnenlicht leiden, stellen Sie sie in den Schatten. Beetpflanzen beschatten Sie mit einem Sonnenschirm.
  • Pflanzen in Töpfen gegeneinanderstellen. Dies hilft, den Verdampfungsprozess zu verlangsamen.
  • Nutzen Sie eine Regentonne. Damit sparen Sie Wasser und noch dazu hat es eine wärmere Temperatur (das ist besser für die Pflanzen).
  • Durch den zusätzlichen Kompost/Nahrung/Humus hält der Boden die Feuchtigkeit länger.
  • Es sollte nicht der ganze Garten gefliest werden, damit das Wasser noch ablaufen kann. Beispielsweise mit Kies, Gras oder Split.

 

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